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Historische Arzneikräuter



Arnica montana

Abbildung aus dem Buch "Unsere Heilpflanzen" von 1893

 


Flores Arnicae - Arnikablüten.

  Arnica montana L. Wolfsblume, Fallkraut.

Heimisch in einem großen Theile Europas auf Bergwiesen. Man benutzt entweder die ganzen Blüthenkörbchen oder nur die vom Blüthen-boden und Hüllkelch befreiten Einzelblüthen.

Bestandtheile. Ätherisches Öl, das Laurinsäure, Palmitinsäure und Paraffin enthält und in der Kälte erstarrt. Bitterstoff Arnicin.

Einsammlung, Aufbewahrung. Die um Juni und Juli gesammelten Blüthenkörbchen werden auf Horden schnell und gut getrocknet, von etwaigen Larven der Arnikafliege gereinigt, in Blechkästen aufbewahrt. 

Anwendung. Die Wirkung ist ziemlich scharf. Auf die Haut wirken sie reizend und Brennen erregend, auf die Magenschleimhaut ebenfalls reizend. Auf das Nervensystem ist die Wirkung in kleinen Dosen erregend, in grossen deprimierend.

   Aus Hagers Handbuch von 1903

 

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