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Historische Arzneikräuter


Quercus pendunculata

Abbildung aus dem Buch "Unsere Heilpflanzen" von 1893

 

 

Cortex Quercus - Eichenrinde.

 

Quercus. Quercus pendunculata und Q.sessiflora. Beide liefern Cortex Quercus. Man verwendet die Rinde jüngerer, bis 20 Jahre alter ungefähr 10cm dicker Stämme, die noch keine Borke gebildet hat.

Bestandtheile. Eichengerbsäure bis 15,3%, ferner Gallussäure, Rohfaser.

Einsammlung, Aufbewahrung. Man sammelt die Rinde von jüngeren Stämmen im Frühjahr vor der Entwicklung der Blätter, trocknet sorgfältig und bewahrt sie theils geschnitten, theils gepulvert in dichtverschlossenen Gefäßen aus Blech oder braunem Glase auf. 

Wirkung, Anwendung. Die Rinde dient als zusammenziehendes Mittel; man gebraucht sie in gleichen Fällen wie Tannin innerlich als Abkochung, äußerlich zu Streupulvern, Waschungen, Bädern; in der Thierheilkunde.

   Aus Hagers Handbuch von 1903

 

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