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Historische Arzneikräuter


Rhamnus frangula L.

Abbildung aus dem Buch "Unsere Heilpflanzen" von 1893

 

 

Cortex Frangulae-Faulbaumrinde.

 

Frangula. Bis 6m Höhe erreichender Strauch, heimisch in Laubwäldern und an Waldrändern Europas. Verwendung findet die Rinde. Mit Kalkwasser und anderen Alkalien übergossen wird die Rinde schön roth.

Bestandtheile. Der wirksame Bestandtheil der Droge ist glykosidischer Natur, man bezeichnet ihn als Frangulasäure, diese wirkt abführend in Gaben von einigen Decigrammen. Einsammlung,Aufbewahrung. Die Rinde wird im Mai und Juni gesammelt und getrocknet, hauptsächlich aber bei der Verarbeitung des Holzes zu Schießpulver als Abfall gewonnen. 

Wirkung, Anwendung. Die Rinde ist in mittleren Gaben ein billiges und sicheres Abführmittel, wenn sie alt genug ist, ohne Brechen zu erregen. Größere Gaben bewirken Kolikschmerzen.

   Aus Hagers Handbuch von 1903

 

 

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