Das Burger Museum. 

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In der alten Apotheke.

Burg Anno dazumal...

Wenn man die alte hölzerne Eingangstür der Burger Apotheke öffnete, blickte man in die große vier Meter hohe Diele. Die Doppeltür zur Linken war die Eingangstür zur Offizin, dem Verkaufsraum der alten Apotheke, die Doppeltür geradeaus mit einem ovalen Spionfenster gehörte zum Chefkontor des Apothekers mit einer Veranda zum Garten hin. Die hölzerne Treppe führte in die oberen Etagen mit privaten und geschäftlichen Räumen. Hier wohnte der Apotheker mit seiner Familie aber auch die Küchenhilfe und die Vertretung des Chefs. Die Hälfte der oberen Etage bestand aus der Materialkammer mit hunderten von Teegefäßen, Verbandstoffen und Bonbons. Es gab damals keine Trennung zwischen privat und Apotheke. Ganz oben auf dem Apothekenboden war ein großes Flaschenlager zum Südgiebel hin, und außen an der Wand ein Flaschenzug, um die Flaschen bis zum ersten Stock zu transportieren. Von dort gelangten die Flaschen durch eine große Luke nach ganz oben.

 

am Ende des oberen Flures fand sich die riesige Materialkammer, in der Hunderte von Kräutern, Verbandstoffe und Bonbons lagerten, hier wurden die Kräuter gewogen und gemischt.
Zur Materialkammer gehörte auch der Lattenverschlag mit der Giftkammer.
Über den Hof führte der Weg zu einem "Bunker" mit einer schweren Luke, die zum Arzneikeller führte.

Grafik: Peter Sommer

los geht´s in die Museums-Apotheke!
 

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