Das Burger Museum. 

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Um den Marktplatz

Das Niedersächsische Bauernhaus



Das Fachwerkhaus von Otto Schnepel neben der alten Apotheke.

Das neben der Apotheke gelegene Fachhallenhaus wurde 1759 als niederdeutsches Bauernhaus mit untypischer Aufteilung gebaut: Die große Diele trennte die Wohnräume auf der Westseite von den Stallräumen auf der Rückseite des Hauses. Da das das Gelände hier abfällt, waren die Kellerräume fast ebenerdig und konnten gewerblich genutzt werden. Schon im 18. Jahrhundert wurde hier eine Essigbrauerei und noch in 20. Jahrhundert ein kleiner Laden für Milchprodukte betrieben. 
Das Gebäude wurde bis 1913 als Wohn- und Wirtschaftsgebäude genutzt und  war mit dem kleinen Haus an der Krenzerstraße fest verbunden.  Hier wohnte früher der Kutscher, der die Produkte der Essigbrauerei zu den Kunden brachte. Der erste Besitzer des Fachwerkhauses war der Schullehrer Paul Schütt, der neben seinem Unterricht allerlei Handel betrieb. Auch seine Kinder erbten diese Veranlagung und betrieben hier ihren Vogelhandel.

Im Jahre 1912 verkaufte Carl Schütt das Haus an seinen Nachbarn, den Apotheker Wöhlecke, der sich hier zur Ruhe setzen wollte und seine Apotheke an Karl A.Krell verkaufte. Da Wöhlecke das Haus nur als Wohnhaus nutzte, ließ er die Scheune abreißen und die Pferdeställe als Wohnräume herrichten. Die Räume wurden aber auch sowohl vom benachbarten Sanitätsrat Dr. Rassau als auch vom Apotheker Wöhlecke als Trainingsräume genutzt. Nach dem Tod ihrer Eltern wurde die Tochter Ida Wöhlecke  Besitzerin des schönen Hauses und wohnte hier bis zu ihrem Tode. Otto Schnepel kaufte 1961 von ihr das Haus auf Leibrente. Otto Schnepel hat mit viel Engagement das Reetdachhaus restauriert und ergänzt, aber den Stil des Hauses und die alte Kachelstube dabei erhalten. 
Das Schnepelsche Haus liegt heute inmitten einer wunderschönen gepflegten Gartenanlage.

 

ausführlich nachzulesen in "Burger Geschichte - Burger Geschichten"
von Inge Hurtienne, erhältlich in der Burger Bücherstube. 

Die Privilegierte Apotheke

Direkt am Marktplatz liegt die unter dem Dänischen König Christian VIII 1839 errichtete Privilegierte Apotheke am Markt. Die 1972 modernisierte Apotheke wurde inzwischen wieder stilgerecht restauriert. Die alte Einrichtung der ehrwürdigen Apotheke ist als komplette Museums-Apotheke mit allem Inventar im Burger Museum zu bewundern.

Idylle hinter der Apotheke: Im historischen Stallgebäude der Privilegierten Apotheke befanden sich das alte Laboratorium und die Stoßkammer, beides jetzt zu besichtigen in der Museums-Apotheke des Burger Museums.

 

 

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