Das Burger Museum. 

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Die Rezeptur.

 

Apotheker-Handwerk


Balkenwaage aus der Rezeptur der Privilegierten Apotheke, aufgestellt am 10. Juli 1887

Die Rezeptur, der Arbeitsplatz des Apothekers.

Bei der umfangreichen Modernisierung der Burger Apotheke 1972 musste auch die alte Rezeptur weichen. Natürlich war dafür kein Platz mehr in den Abseiten der Apotheke. Ein Glücksfall, das der alte Schubladenblock beim damaligen Hausmeister der Apotheke landete und seitdem als Werkstatt diente. Er ist heute wieder mit allen Geräten und Gefäßen bestückt, sämtliche Schubladen sind wieder gefüllt, die alte Rezeptur lebt wieder.

Vom Pillendreher

In der Rezeptur ist die Herstellung der wichtigsten historischen Arzneiformen lebendig dargestellt und von pharmazeutischen Fachpersonal erläutert, wie zum Beispiel das Drehen der Pillen, durch die der Apotheker seine inoffizielle Berufsbezeichnung "Pillendreher" erhalten hat. 

Flaschen & Signaturen


Das älteste Rezeptbuch der Burger Apotheke, geführt seit 1839, mit einer Burger Signatur von 1855 als Lesezeichen


Das Pult in der alten Apotheke war ein Anhängsel der Rezeptur, hier wurden die Rezepturen bearbeitet und taxiert. Hier war Platz für Rezeptbücher, Taxen und Arzneibücher. Im ältesten Rezeptbuch fand sich in zwei Hälften einer einzigen Burger Signatur von 1855. 
Was ist eine Signatur? Die Vorstufe eines Etikettes. Sie wurde bis Ende des 19. Jahrhunderts mit einem Rezepturband an den Flaschenhals gebunden, mit Angabe des Inhalts und der Dosierung und dem Druck der Apotheke.

 

Die ersten patentierten Tropfflaschen waren die LH- und die TK-Flaschen.
Die Medizinflaschen für die innerliche Anwendung waren rund und mit Kork verschlossen.

 

Stosskammer.

Kontor.

Laboratorium.

Offizin.

Rezeptur. Galenisches Labor. Arzneikeller. Giftkammer.
Materialkammer. Mobile Apotheken. Vitrine. Rundgang.
 

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